Ein gutes Freiwilligen-Management ermöglicht es, dass Freiwillige ihre Stärken einbringen und ihre Aufgaben mit Freude erfüllen. Es schafft eine wertschätzende Zusammenarbeit, von der sowohl die Freiwilligen als auch die Organisation profitieren. Gleichzeitig beugt es Überlastung und Burnout vor, indem es Unterstützung bietet und ein gesundes Gleichgewicht zwischen Anforderungen und persönlichen Ressourcen fördert. So bleiben Freiwillige langfristig engagiert, zufrieden und tragen nachhaltig zum gemeinsamen Erfolg bei.
In diesem 1,5-tägigen Kurs wird vermittelt, wie Burnout entsteht, welche Risiken besonders Freiwillige und ihre Koordinator:innen betreffen und wie gutes Freiwilligen-Management entlasten kann. Die Teilnehmenden lernen praxisnahe Modelle kennen und erhalten konkrete Werkzeuge, um ein unterstützendes Umfeld zu schaffen.
Am zweiten Tag steht die Übertragung in die eigene Praxis im Fokus: Die Teilnehmenden reflektieren ihre Organisation und Arbeitssituation, analysieren den Umgang mit Belastung und Burnout-Risiken, erkennen Herausforderungen und Bedürfnisse und prüfen vorhandene Ressourcen. Ziel ist es, neue Erkenntnisse anzuwenden und nachhaltige Verbesserungen für Selbstfürsorge, Zusammenarbeit und Wirksamkeit zu entwickeln.
In diesem Kurs geht es um Risikofaktoren und die Entstehung von Burnout sowie um konkrete Präventionsstrategien für das Freiwilligen-Management.
Definition von Burnout
Positiver und negativer Stress
Die Bedeutung von Bedürfnissen
Risikofaktoren in der Freiwilligenarbeit
Präventionsstrategien auf individueller und organisationaler Ebene
Austausch und hilfreiche Tipps / Prozessreflexion